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Forschungsvorhaben am Phonogrammarchiv der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Rudolf Pöch wurde für seine Expedition nach Papua Neu-Guinea (1904-1906) mit einem Archivphonographen ausgerüstet. Er brachte von dort 94 Aufnahmen (Sprache, Gesang und Instrumentalmusik) mit, 32 aus Potsdamhafen (1904), 29 von Cape Nelson (1905) und 33 von Port Moresby (1906).

Die Sammlung „Kalahari“ umfasst 65 Aufnahmen (Sprache und Gesang), wovon 37 mit einem Edison-Phonographen, also auf Wachswalzen, gemacht wurden und im Archiv dann auf Platten kopiert wurden. Alle Tonaufnahmen entstanden im Jahr 1908.

1910-1911 war Pöch als Assistent im Phonogrammarchiv angestellt; er war sowohl für Aufnahmen im „Studio“ (verschiedene Sprachaufnahmen) als auch für die Dokumentation der Aufnahmen zuständig.

Im Zuge des groß angelegten Projektes zur Untersuchung in Kriegsgefangenenlagern (Eger, Reichenberg und Theresienstadt) gehen 91 Tonaufnahmen auf ihn zurück.

Das Phonogrammarchiv beherbergt die Originalmatrizen und die davon (1962-64) erstellten Epoxidharz-Abgüsse, die heute als „Originale“ für das Re-recording dienen, sowie die Originaldokumentationen (Protokolle), die Auskunft über Aufnahmedatum, -ort, -technik, den Inhalt und die Aufgenommenen geben.